Ortsverband Bobenheim-Roxheim
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CDU Umwelt-Radtour 2015

CDU - Umwelt-Radtour am 23. Mai 2015

 IR - Die traditionell anläßlich des Bobenheim-Roxheimer Bürgerfestes durchgeführte CDU - Umwelt-Radtour hatte in diesem Jahr die Fahrtziele: 

 Gewerbegebiet „Auf dem Wörth“

 Kiosk am Silbersee

 Brücke am Nordabfluss des Roxheimer Altrheinsees

 Neue Brücke am Heiligensandweg.

 

Der CDU-Fraktionssprecher Jürgen W. Martin hatte die Fahrt organisiert und freute sich, knapp 20 Teilnehmer zu begrüßen und einige sachkundige Informationen während der etwa 9 km langen Rundfahrt anzukündigen:
 

 Gewerbegebiet "Auf dem Wörth"

Altbürgermeister Manfred Gräf, die frühere Beigeordnete Rosalia Reinhardt und das ehemalige Ratsmitglied Rudolf Först (alle CDU) ergänzten den Bericht von Jürgen Martin im Gewerbegebiet „Auf dem Wörth“ zum Stand der vollzogenen und geplanten Geländeverkäufe, auch bezüglich des erhofften künftigen Lekkerland-Standorts.

Jürgen Martin verwies auf die schon vor vielen Jahren in Regie von Manfred Gräf in Angriff genommene Erschließung des neuen Gewerbegebiets. Dabei und auch später waren immer wieder Einwände von anderen Gemeinderatsfraktionen bzw. anderen Institutionen zu überwinden. Es war immer wieder

das Interessen-Dreieck Gemeinde – Naturschutz – Wirtschaft

gebührend zu berücksichtigen. 

Manfred Gräf und Rosalia Reinhardt haben in der Folgezeit mit zahlreichen interessierten Gewerbebetrieben Verhandlungen geführt. Investoren dieser Art pflegen meistens gleichzeitig mehrere potenzielle Standorte zu prüfen, so dass jedesmal auf der Seite der Gemeindeverwaltung neue Anforderungen der Interessenten bei zahlreichen Behörden bzw. Institutionen auf Machbarkeit auszuloten waren. 

Heute kann sich die Gemeinde und mit ihr der Bürgermeister glücklich schätzen, dass das neue Gewerbegebiet einen wichtigen finanziellen und zukunftsorientierten Beitrag für die Gemeinde erbringen kann. 

 Kiosk am Silbersee

Hier wurde die Radler-Kolonne vom Pächter des Silbersee-Kiosks, Rainer Wagner, erwartet. Herr Wagner berichtete über mehrere Einbrüche bzw. Einbruchsversuche auf dem Kiosk-Gelände. So wurde vor kurzem ein als Lager dienender Container zum Vandalismusopfer; er brannte vollständig aus.

In den nunmehr 7 Jahren seiner Pachtzeit sind dem Pächter Schäden von über 40.000 € entstanden, weniger als die Hälfte davon sei von Versicherungen reguliert worden. 

Der von der Gemeindeverwaltung mit Herrn Wagner abgeschlossene Pachtvertrag hatte eher einen provisorischen Charakter, denn er war in Erwartung eines erforderlichen, baldigen städtebaulichen Vertrags über die Gesamtlösung „Silbersee“, auch unter Einbeziehung eines Hotel-Projekts der Firma Willersinn, abgeschlossen worden. 

Damals hat man nicht wissen können, wieviel Zeit ins Land gehen würde. So führten u.a. naturschutzorientierte Langzeitmessungen und Analysen letzten Endes dazu, dass auf die alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung immer noch gewartet werden muss. 

 Brücke am Nordabfluss des Roxheimer Altrheinsees

Als der Radfahrer-Konvoi die Brücke über den Nordabfluss des Altrheinsees erreichte, war dort gerade Dr. Klaus Penzien aus Frankenthal mit Wasser-standsmessungen beschäftigt. Auf Bitte von Jürgen Martin hatte sich der pensionierte Chemiker und Mitglied einer Grundwasser-Arbeitsgruppe von Frankenthaler und Roxheimer Bürgerinitiativen bereit erklärt, den Radtour-Teilnehmern über seine langjährigen Beobachtungen und Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Grundwasser zu berichten. Er wies nachdrücklich auf die wechselseitigen Abhängigkeiten zwischen dem Wasserstand der Isenach, dem Altrheinsee und dem Grundwasserpegel hin. Der Altrheinseepegel sei zur Zeit so hoch wie schon lange nicht mehr. Da der Seewasserstand bis auf eine Entfernung von rund 100 m vom See direkt den Grundwasserstand beeinflusst, sieht er bei weiterem Anstieg Gefährdungen für die privaten Hauskeller kommen.

Dr. Penzien zeigte die Ursachen auf und verwies auf die Wichtigkeit des Handlungsbedarfs seitens der zuständigen Behörden und Gremien. 

 Neue Brücke am Heiligensandweg

Vorletzte Station war die neue, vor kurzem für den Verkehr frei gegebene Brücke am Heiligensandweg.

Die von den landwirtschaftlichen Nutzern als voll tauglich eingeschätzte und von Joggern, Radfahrern sowie Spaziergängern wieder stark frequentierte Brücke wirkt auf den Betrachter im Vergleich zur Streckenführung als „leicht schief“ eingesetzt.

Rosalia Reinhardt berichtet aus ihrer Zeit als Beigeordnete für Liegenschaften und Gebäudemanagement, dass mit den entsprechenden Fachleuten bei der Vermes-sung und Planung mehrere Varianten diskutiert wurden. Sie sei sich sicher, dass sich später die Verwaltung für die richtige Lösung entschieden hat.

Ein interessierter Teilnehmer, der die Baumaßnahme mit Fotos dokumentiert hat, vermutet Kostensteigerungen durch Fehler bei der Ausführung. Die CDU wird dies entsprechend hinterfragen. 

Abschluss auf der SC-Terrasse

Nach über zweistündiger Umwelt-Radtour nahmen etliche Teilnehmer die CDU-Einladung zu einer abschließenden Aussprache bei einem kleinen Umtrunk auf der Terrasse der SC-Gaststätte an.

Ingolf Rehwald dankte Jürgen Martin für die gelungene Organisation und die Bereitstellung der vielen fachlichen Informationen sowie den Teilnehmern für ihre Diskussionsbeiträge, alles zusammen wichtiges Wissen, das einem sonst im Alltag verborgen bleibt. 

Fotos: Michael und Lukas Remmele, herzlichen Dank!

                Siehe Bilder 2015