CDU INFO plus Fahrzeugausstellung
Probefahrt im Erdgasauto Bobenheim-Roxheim: CDU-Ausstellung von Fahrzeugen mit alternativem Antrieb Noch werden Fahrzeuge mit alternativen Antrieben selten gekauft, denn bei den Händlern stehen kaum Vorführwagen zur Verfügung. Doch bevor man in Neuland investiert, möchte man zumindest eine Probefahrt gemacht haben. Am Samstag, 7. September 2013, hatte man dazu auf dem Gondelfestplatz in Bobenheim-Roxheim Gelegenheit. Die CDU stellte dort alltagstaugliche Erdgas- oder Hybridautos mit Benzin- und Elektromotor vor. Geringere Umweltbelastung und Kraftstoffeinsparungen standen bei den am Samstag präsentierten Fahrzeugen an erster Stelle. Dass der Fahrspaß darunter nicht leidet, davon konnte man sich bei einer Probefahrt überzeugen. Als besonders alltagstauglich erwiesen sich dabei sowohl serienmäßige Erdgasfahrzeuge als auch Hybridfahrzeuge, bei denen sich Benzin- und Elektromotor gegenseitig unterstützen und bei denen beim Abbremsen Energie zurückgewonnen wird. Michael Remmele schwört bereits seit elf Jahren auf Erdgasfahrzeuge. „Im Vergleich zu Benzinfahrzeugen spare ich dadurch 50 Prozent an Treibstoffkosten“, sagt der Organisator der Ausstellung, der durch einen Artikel in einem Wissenschaftsmagazin auf Erdgasfahrzeuge aufmerksam geworden war. Einige Fahrzeughersteller wie Opel, VW oder Fiat böten mittlerweile Erdgasfahr-zeuge serienmäßig an. 2000 bis 3000 Euro an Mehrkosten müsse man bei der Anschaf-fung in Kauf nehmen. „Aber die Mehrkosten hat man nach 40.000 Kilometern durch die geringeren Treibstoffkosten wieder herein“, sagt Remmele. Das günstigste der präsen-tierten Erdgasfahrzeuge, der VW UP, könne sogar mit nur 3,30 Euro pro 100 Kilo-meter gefahren werden. Außerdem seien die Steuer und oft auch die Versicherung günstiger. Zudem stoßen die Fahrzeuge deutlich weniger Schadstoffe aus: „Die -Emissionen können dabei mit regenerativ erzeugtem Biomethan bis zu 97 Prozent verringert werden“, so Remmele. Je nach Modell liegt die Reichweite eines mit vier Gasflaschen und einem kleinen Reservetank ausgestatteten Erdgasauto bei 310 bis 530 Kilometern. Zusätzliche 150 Kilometer weit kommt man mit der Reserve. Doch die benötigt man immer seltener. „Gab es anfangs nur bei 240 Erdgastankstellen, so sind es mittlerweile 900, die ich bequem mit meinem Navi anpeilen kann. In der direkten Umgebung gibt es zwei in Worms und eine in Frankenthal“, sagt Remmele. Reine Elektrofahrzeuge haben es hier ungleich schwerer, weil ihre Kapazität durch die Reichweite der Akkus begrenzt ist. Das Hybridfahrzeug von Toyota und der Opel Ampera, der auf dem Gondelfestplatz Probe gefahren werden konnte und abzüglich Umweltbonus ungefähr 40.000 Euro kostet, haben zusätzlich einen Benzinmotor als Reichweitenverlängerer. Falls der Strom ausgeht, fährt man mittels Benzinmotor einfach die nächste Tankstelle mit Steckdose an. Am kostengünstigsten erweisen sich diese Fahrzeuge allerdings im Stadtbetrieb. Angenehmer Nebeneffekt: Der Elektromotor ist so leise, dass man ihn kaum hört. Da die Fahrzeuge mit Strom aus erneuerbaren Energien angetrieben werden, hielten die Veranstalter Informationen zur Stromspeicherung bereit. Und wer eher zum Fahrrad anstelle zum Auto neigt, der wurde bei den ausgestellten Elektrofahrrädern und -rollern fündig. (bvo)
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